gergan shared this post · 2h ago
zimmer550king

Krankenkassen-Cashback bei 90k Gehalt – TK PrämieXtra, andere GKV oder sogar PKV?

Ich bin aktuell bei der TK und verdiene 90.000 € brutto im Jahr. Da ich damit ohnehin relativ hohe bzw. gedeckelte GKV-Beiträge zahle, habe ich mich gefragt, ob ich aus meiner Krankenversicherung finanziell etwas mehr herausholen kann, wenn ich in einem Jahr nur wenige Leistungen in Anspruch nehme.

Dabei bin ich auf den TK-Tarif PrämieXtra gestoßen, bei dem man bei Leistungsfreiheit einen Teil seiner Beiträge zurückbekommen kann. Zusätzlich gibt es ja noch das normale TK-Bonusprogramm bzw. die Gesundheitsdividende.

Mich würde interessieren, ob hier jemand solche Tarife tatsächlich nutzt und wie die Rechnung in der Praxis aussieht. Gerade interessiert mich weniger der beworbene Maximalbetrag als das, was am Ende realistisch netto übrig bleibt.

Lohnt sich PrämieXtra bei einem Einkommen von 90k aus eurer Sicht? Oder gibt es andere gesetzliche Krankenkassen, die mit Beitragsrückerstattung, Selbstbehalt und niedrigerem Zusatzbeitrag insgesamt deutlich attraktiver sind?

Und wie würdet ihr PKV-Angebote mit teilweise wesentlich höheren Beitragsrückerstattungen in so einen Vergleich einordnen? Mir ist klar, dass ein Wechsel in die PKV eine viel größere langfristige Entscheidung ist und man das nicht wegen ein paar hundert Euro Cashback machen sollte. Mich interessiert aber trotzdem, ob jemand einmal GKV und PKV inklusive Arbeitgeberanteil, Beitragsrückerstattung und Steuereffekt wirklich durchgerechnet hat.

Besonders interessant wären Erfahrungen von Leuten in einer ähnlichen Einkommensklasse: Wie viel bekommt ihr tatsächlich pro Jahr zurück und welche Krankenkasse bzw. welchen Tarif nutzt ihr?

Blue_Shirt2 Hast/planst du Kinder? Das ist meiner Meinung der Hauptpunkt gegen die PKV (falls deine Partnerin gesetzlich versichert ist) 2d ago 12 likes
Ghouz Wenn beide Eltern freiwillig gesetzlich versichert (oder z.B. Beamte) sind kann das sogar ein starkes Argument FÜR die PKV sein, da man sonst während der Elternzeit direkt mal >600€ pro Monat von seinen 1800€ Elterngeld an die GKV zahlen darf. Wobei man das natürlich nie nur aus finanzieller Perspektive beurteilen sollte. Ihr bekommt noch Elterngeld? Aus dem Weg, Geringverdiener! Oha, hast du durchgerechnet, wie genau das funktioniert? Kommt man da drumrum? PKV-Beitrag dürfte doch auch nicht weniger sein. 2d ago 9 likes
jchrisbe Wie meinst du das genau? Wenn die Partnerin in der GKV ist kann das Kind doch kostenfrei über sie mitversichert werden? Ne, ich war als Kind in so einer Situation (Mutter freiwillig gesetzlich und Vater privat) Ich war dann auch die ganze Zeit selbst versichert und meine Eltern mussten Beiträge bezahlen. Richtig schlechte Situation. Im Nachhinein hätten sie mich privat versichern sollen aber zahlen muss man so oder so. Das ist leider nicht der Fall. Der Elternteil mit dem höheren Gehalt muss die Kinder mitversichern. Das geht nur, wenn man nicht verheiratet ist. 2d ago
Training-Sea-7674 Warum sollte das ein Punkt gegen die PKV sein? Der Punkt ist mittlerweile nicht mehr relevant. Die BBG ist und in letzten Jahren so rasch angestiegen, dass mittlerweile selbst mit Premium PKV Tarifen problemlos man selbst + 2 Kinder versichert werden kann und gleichzeitig unterhalb der Höchstgrenze bleibt Weil manche Leute immer noch denken PKV ist zum Geld sparen und nicht für die bessere Leistung. 2d ago
SnooGrapes1276 Bei der PKV richten sich die Beiträge nach dem Alter und Gesundheitszustand, nicht nach dem Einkommen. Insofern nicht 1:1 vergleichbar. Aber zumindest bei der Debeka bekommst du in Folgejahr zwei Monatsbeiträge zurück, wenn du keine Belege einreichst. 2d ago 3 likes