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Medien 6 min ![](https://content.cafeyn.co/Public/Publications/22019442/22673465/articleImages/image_13_8000.jpg) Holger Friedrich will mit der «Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung» dem Osten eine eigene publizistische Stimme geben. (S. KAHNERT / DPA) Der streitbare ostdeutsche Verleger Holger Friedrich fordert das westdeutsche Medien-Establishment heraus. Im Gespräch mit Florian Eder erklärt er, warum er die Brandmauer für lebensfremd hält – und weshalb sein Engagement für ihn einen hohen persönlichen Preis hat H olger Friedrich kommt mit dem Fahrrad zur Aufnahme von «Machtspiel» in die Berliner NZZ-Redaktion.Transport ist für den Multimillionär eine Frage der Zweckmässigkeit, nicht des Status. Das ganze Gespräch hören Sie im Podcast. Wenn Sie von Berlin in Ihr Haus nach Sachsen-Anhalt fahren und da an der Tankstelle halten, wo die «Ostdeutsche Allgemeine» ausliegt, wie viel bedeutet Ihnen das ein halbes Jahr nach der ersten Ausgabe? Da ist schon eine Spur Genugtuung dabei. 36 Jahre nach der Wende gibt es dann doch ein Medienprodukt, das sich unabhängig von westdeutsch-normativen Situationen behauptet. Das hinbekommen zu haben, ist dank dem Team schon eine ganz grossartige Geschichte. Wir haben jetzt die Probezeit überstanden, sind seit sechs Monaten erfolgreich unterwegs, und jeden Tag werden es mehr zahlende Leser. Insofern alles chic, leiser Stolz und Demut vor der Aufgabe. Was erfährt ein Leser der «Ostdeutschen Allgemeinen», was er aus anderen Medien nicht erfährt? Was ich immer wieder gerne lese, ist das, was ich ja in anderen Titeln vermisse zu lesen. So einen etwas weniger ideologisch geprägten Blick auf den Rest der Welt, der sehr viel grösser ist als nur in dieser westlichen Perspektive. Was glauben Sie, verstehen die etablierten Medien nicht über Ostdeutschland? Was ich wahrnehme, ist eine gewisse Ignoranz gegenüber Realitäten. Da ist viel Wunschdenken, ein Mangel an Reflexionsfähigkeit und auch kollektiver Hochmut, weil man sich als moralischer Sieger der Geschichte fühlt. Das mag vor 30 Jahren noch angemessen gewesen sein, vor 20 Jahren war es schon fragwürdig. Seit 10 Jahren ist es angesichts der Veränderungen um uns herum eklatant falsch. Woran liegt das? Die Menschen, die dort arbeiten, sind ja nicht dumm. Nein, das ist keine Frage der Intelligenz. Das sind alles sehr kluge Menschen. Aber ich glaube, dass es kulturelle, professionelle und strukturelle Defizite gibt. Man referenziert sich in den eigenen Blasen wechselseitig, und sachliche, professionelle Kritik ist gar nicht gewünscht. Wenn Kritik kommt – egal, ob konfrontativ oder kooperativ formuliert –, wird sie als Majestätsbeleidigung empfunden. Wenn man das Dogma infrage stellt, heisst es: Wie kann man nur? Auf dieser Ebene ist es schwer, auf Augenhöhe zu diskutieren. Führen Sie das darauf zurück, dass die Verlagshäuser aus dem Westen kommen? Ostdeutschland ist ja kein Nachrichtenmangelgebiet. Die Redaktionen sind teilweise sehr lange vor Ort und kennen die Lage. Ich denke, dass die Kollegen in den Regionen ein ähnliches Problem haben wie die «Berliner Zeitung», als wir sie übernommen haben: Man bekommt sein Geld aus dem Westen, und die strategischen Entscheidungen kommen im Wesentlichen aus der Kapitalstruktur dort. Die Wirklichkeit vor Ort wird dann mal nur nuanciert, mal etwas kräftiger gebeugt. Das ist eine kognitive Dissonanz zwischen dem, was tatsächlich passiert, und dem, was seitens des Managements erwartet wird. Bestimmte Dinge stellt man dann vielleicht zu Hause infrage, aber nicht im Redaktionsraum. Deswegen fallen mediale Öffentlichkeit und tatsächliche Situation im Osten so weit auseinander. Die «Ostdeutsche Allgemeine» beschreibt oft eine Skepsis gegenüber dem politisch etablierten Konsens. Haben Medien eine Verantwortung dafür, dass daraus nicht ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber demokratischen Institutionen wird? Keine Ahnung. Ich bin kein Medienschaffender im klassischen Sinne. Ich bin erst einmal Bürger dieses Landes, Berliner, Ostdeutscher, Unternehmer und Netto-Steuerzahler. Ich bin tief davon überzeugt, dass unser Angebot nicht Wertung, Einordnung oder Dogma sein sollte, sondern Aufklärung: Informationen zur Verfügung zu stellen, die Menschen helfen, sich eine eigene Meinung zu bilden und eigene Entscheidungen zu treffen. Es wäre gut, wenn wir verschiedene Perspektiven miteinander austauschten und herausfänden, was der grössere Nutzen ist. Wenn man stattdessen partikulare Interessen auskämpft, entstehen Lose-lose-Situationen. Irgendwann schlägt das in eine neue Qualität um: in eine Abwahl, eine Demonstration, einen Strassenaufstand oder eine Revolution. Das sind Zeichen dafür, dass man den Prozess davor nicht clever gemanagt hat. Sie haben vom wirtschaftlichen Erfolg gesprochen. Können Sie eine Grössenordnung nennen? Als wir den Berliner Verlag übernommen haben, hat er meiner Erinnerung nach etwas mehr als 9 Millionen Euro Cash-out-Verlust produziert. Im ersten konsolidierten Jahr haben wir 6,5 Millionen Euro negatives Ergebnis ausgewiesen. Dann haben wir sehr energisch durchsaniert und sind zwei Jahre um die rote Null oszilliert. Im vergangenen Jahr haben wir 1,8 Millionen Euro Gewinn gemacht, dieses Jahr zielen wir auf 2 Millionen. Darin sind die Anlaufkosten für die «Weltbühne» und die «Ostdeutsche Allgemeine Zeitung» schon enthalten, die wir aus dem Cashflow bezahlt haben. Insofern würde ich sagen: Wir haben es geschafft, daraus wieder eine wirtschaftlich stabile und publizistisch relevante Struktur zu formen. Welche publizistische Rolle wir spielen, wird sich über die Zeit zeigen. Aber weil wir das gegen den Wind, bergauf und mit ein bisschen Regen im Gesicht hinbekommen mussten, würde ich sagen: Das Team hat grossartige Arbeit geleistet. Bin ich als Unternehmer manchmal zu ungeduldig und wünsche mir mehr Speed? Ja. Aber das ist mein persönliches Problem, nicht das des Teams. Seit dem Kauf des Berliner Verlags 2019 sind Sie eine öffentliche Figur geworden. Hat dieses Rampenlicht Sie verändert? Ja. Mit all der Erfahrung aus den vergangenen sieben Jahren würde ich sagen: Wir hätten es nicht tun sollen, weil der Preis für uns als Familie viel zu hoch ist. Heisst das jetzt, dass man sich zurückzieht? Nein. Man muss den Wettbewerb annehmen. Das ist ein bisschen wie nach der Wende: Man hat kein Netzwerk, kein Eigenkapital. Das heisst nicht, dass man verliert, sondern dass man länger und häufiger antreten muss. Und wir setzen uns ja durch. In diesem Sommer hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass die Struktur anfängt, sich von mir zu emanzipieren. Das ist eine grundpositive Entwicklung. Ich habe mich aus der Geschäftsführung zurückgezogen, unterstütze sie jetzt von aussen und werde mich neuen Aufgaben widmen. «Wenn es um den Osten geht, heisst es immer: Mauer, Stasi, Stacheldraht. Können wir bitte auch einmal nach vorne schauen?» Als Verleger haben Sie eine gewisse politische Macht. Ist Ihnen das manchmal suspekt? Das wird uns zugeschrieben, ich sehe es nicht. Wir haben mehr als einmal geschrieben, dass das, was die Merz-Regierung getan hat, im grössten Umfang Wahlbetrug ist. Als Unternehmer könnte man sich so etwas nicht erlauben. Hier wird Haushaltspolitik betrieben, die auf Wählertäuschung beruht und nicht nachhaltig sein kann. Wenn wir das zwanzigmal aufschreiben, hat es doch keine Konsequenzen. Insofern würde ich die Frage stellen, wie weit man tatsächlich wirksam ist. Sie kritisieren andere Medien dafür, durch Auswahl und Gewichtung ein verzerrtes Bild zu erzeugen. Laufen die «Berliner Zeitung» und die «Ostdeutsche Allgemeine» nicht Gefahr, selbst einen solchen Bias zu produzieren und bestimmte Geschichten überzubetonen? Die Gefahr besteht ganz massiv. Man wiederholt immer dieselben Geschichten oder dieselbe Perspektive und bekommt kein konstruktives Momentum hinein. Das diskutieren wir auch intern. Die Frage ist, wie man eine ausgewogene, objektive Berichterstattung gestaltet, die nach vorne die Möglichkeiten zeigt und nach hinten klärt, was aus der Vergangenheit zu lernen ist – im positiven wie im negativen Sinne. Die deutsche Medienlandschaft ist mir in ihren geschichtlichen Ableitungen zu monokausal. Es ist immer irgendwie eine Nazi-Geschichte, und wenn es um den Osten geht, heisst es immer: Mauer, Stasi, Stacheldraht. Können wir bitte auch einmal nach vorne schauen? Ich wünsche mir für unsere Titel, dass wir diesen Blick nach vorne stärker unterstützen. Wie lange hält die Brandmauer, glauben Sie? Keine Ahnung. Für die, die daran glauben, bis an ihr Lebensende. Für alle anderen existiert sie in den Regionen schon längst nicht mehr. Sonst müssten ganze Dörfer, Kleinstädte und Landstriche aufhören, miteinander zu reden. Aber sie reden miteinander, sie leben miteinander. Ich kenne ein paar AfD-Leute. Das sind alles keine Nazis oder Monster, die Konzentrationslager errichten wollen. Sie und Ihre Frau betreiben seit vielen Jahren die Berlin Metropolitan School. Was interessiert Sie an dieser Schule? Ich denke, dass die nächste Generation das wichtigste Gut ist, um das man sich kümmern kann. Als wir damals aus Grossbritannien zurückkamen und uns das deutsche Schulsystem anschauten, bekamen wir einen Schreck. Wenn man sich damit sachlich beschäftigt, stellt man fest, dass es viel um Bildungspolitik und Bildungsverwaltung geht, aber zu wenig um das Wohl der Kinder. Das war der Motivationspunkt, an dem wir gesagt haben: Lass uns nach bestem Wissen und Gewissen – so wie wir das auch mit den Zeitungen machen – ein Angebot formulieren, von dem unsere Kinder profitieren. Und wir laden noch tausend andere Kinder dazu ein. Das ist ein Produkt, das es an jeder Strassenecke umsonst gibt – und trotzdem ist die Schule überbucht. Ein früherer Kollege beim VEB Kühlautomat hat Sie einmal recht freundlich als einen «Spinner» mit langen Haaren, Kletterschuhen und einer Vorliebe für Punk beschrieben. Ist davon noch etwas übrig? Es ging, glaube ich, eher um Nonkonformismus. Wir waren in der Berufsschule, ich war 16. Es gab bestimmte Normen, die wir zu erfüllen hatten – in den Denkschablonen wie in den Arbeitsstrukturen. Und ich habe mir in jugendlichem Leichtsinn den Luxus geleistet, diese Strukturen an der einen oder anderen Stelle herauszufordern. Das war sehr lehrreich. Fühlen Sie sich noch wohl in dieser Rolle als Nonkonformist? Nein, da habe ich mich nie wohlgefühlt. Aber wenn Sie als junger Mann die Wende erleben und dann jemand vor Ihnen steht und erklärt: Passen Sie auf, Ihr Platz ist da, Sie ziehen jetzt die Nummer beim Arbeitsamt und halten die Klappe, wir sagen Ihnen, wie es läuft – dann können Sie das akzeptieren. Oder Sie sagen: Gucken wir doch mal. Mir geht es darum, für mich, meine Familie, meine Kollegen und Geschäftspartner einen möglichst hohen Grad an Freiheit in ihren Entscheidungen zu gewährleisten. Das setzt in einer sozialen Marktwirtschaft voraus, dass man ein gefülltes Konto hat – nicht als Wert an sich, sondern als Problemlösungsressource.Wenn man sich in den etablierten Strukturen bewirbt, kann man sich hinten anstellen. Oder man sagt: Man eröffnet ein neues Spielfeld und lädt zur Party ein. Das kann man Punk nennen oder Nonkonformismus oder Wettbewerb. Es geht darum, schöpferisch und kreativ zu sein und das nicht nur zu behaupten, sondern ein Angebot zu machen, das angenommen wird. Wovor haben Sie mehr Angst – dass Ihr Medienexperiment scheitert oder dass es erfolgreich ist und Sie irgendwann zum Establishment gehören? Das glaubt mir immer keiner: Eigentlich bin ich ein grundharmonischer Mensch. In der Familie machen sich alle darüber lustig, dass ich nur dann knurrig werde, wenn die Harmonie gestört ist. Am liebsten sitze ich zu Hause im T-Shirt, esse etwas Gemütliches, höre gepflegten Ambient und gucke in die Sonne. Aber wenn die Harmonie gestört wird, bin ich bereit, jede Extrameile zu gehen. Für mich wäre dieser grundharmonische Zustand erreicht, wenn die Ostdeutsche Medienholding Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung als emanzipierte, wirtschaftlich nachhaltig erfolgreiche Struktur im Markt verankert ist und von den Mitbewerbern akzeptiert wird. Und nein, ich möchte nicht zum Establishment gehören, weil ich es gar nicht kann. Ich musste mich immer durchbeissen. In etablierten Strukturen werde ich immer der Aussenseiter sein. Aber die nächste Generation muss es nicht sein. Unternehmer und Verleger Holger Friedrich, Jahrgang 1966, wuchs in Ost-Berlin auf und machte nach der Wende als IT-Unternehmer Karriere. Gemeinsam mit seiner Frau Silke kaufte er 2019 den Berliner Verlag mit der «Berliner Zeitung» und dem «Berliner Kurier». Seit 2026 gibt er zudem die «Ostdeutsche Allgemeine Zeitung» heraus. Den Friedrichs gehört auch die Berlin Metropolitan School. fe. Welcome to your reader! Discover the new features ![1](https://content.cafeyn.co/ticket/eyJhbGciOiJIUzI1NiIsInR5cCI6IkpXVCJ9.eyJ1c2VySWQiOiI5OTk0MjQ5NyIsInByb2ZpbGVJZCI6IjEwNDU5MDMxMCIsImlzc3VlSWQiOiIyMjY3MzQ2NSIsInB1YmxpY2F0aW9uSWQiOiIyMjAxOTQ0MiIsInNsdWciOiIyMjAxOTQ0Mi8yMjY3MzQ2NSIsInRpbGVkIjoiMCIsImxhbmd1YWdlIjoiZW4tR0IiLCJmcmVlUGFnZXMiOiIxIiwiaXNzdWVJbkxpYnJhcnkiOiJGYWxzZSIsImlzRnJlZSI6IkZhbHNlIiwiaGFzQWN0aXZlT2ZmZXIiOiJUcnVlIiwiZXhwIjoxNzg3NjQ4NTI1fQ.PP7K3pk-9qPVGttIOZ9bZxOasIAVoP4IAEiEudKmmz0/22019442/22673465/Images/tn-1.jpeg) 1 ![2 - 3](https://content.cafeyn.co/ticket/eyJhbGciOiJIUzI1NiIsInR5cCI6IkpXVCJ9.eyJ1c2VySWQiOiI5OTk0MjQ5NyIsInByb2ZpbGVJZCI6IjEwNDU5MDMxMCIsImlzc3VlSWQiOiIyMjY3MzQ2NSIsInB1YmxpY2F0aW9uSWQiOiIyMjAxOTQ0MiIsInNsdWciOiIyMjAxOTQ0Mi8yMjY3MzQ2NSIsInRpbGVkIjoiMCIsImxhbmd1YWdlIjoiZW4tR0IiLCJmcmVlUGFnZXMiOiIxIiwiaXNzdWVJbkxpYnJhcnkiOiJGYWxzZSIsImlzRnJlZSI6IkZhbHNlIiwiaGFzQWN0aXZlT2ZmZXIiOiJUcnVlIiwiZXhwIjoxNzg3NjQ4NTI1fQ.PP7K3pk-9qPVGttIOZ9bZxOasIAVoP4IAEiEudKmmz0/22019442/22673465/Images/tn-2.jpeg) 2 - 3 ![4 - 5](https://content.cafeyn.co/ticket/eyJhbGciOiJIUzI1NiIsInR5cCI6IkpXVCJ9.eyJ1c2VySWQiOiI5OTk0MjQ5NyIsInByb2ZpbGVJZCI6IjEwNDU5MDMxMCIsImlzc3VlSWQiOiIyMjY3MzQ2NSIsInB1YmxpY2F0aW9uSWQiOiIyMjAxOTQ0MiIsInNsdWciOiIyMjAxOTQ0Mi8yMjY3MzQ2NSIsInRpbGVkIjoiMCIsImxhbmd1YWdlIjoiZW4tR0IiLCJmcmVlUGFnZXMiOiIxIiwiaXNzdWVJbkxpYnJhcnkiOiJGYWxzZSIsImlzRnJlZSI6IkZhbHNlIiwiaGFzQWN0aXZlT2ZmZXIiOiJUcnVlIiwiZXhwIjoxNzg3NjQ4NTI1fQ.PP7K3pk-9qPVGttIOZ9bZxOasIAVoP4IAEiEudKmmz0/22019442/22673465/Images/tn-4.jpeg) 4 - 5 ![6 - 7](https://content.cafeyn.co/ticket/eyJhbGciOiJIUzI1NiIsInR5cCI6IkpXVCJ9.eyJ1c2VySWQiOiI5OTk0MjQ5NyIsInByb2ZpbGVJZCI6IjEwNDU5MDMxMCIsImlzc3VlSWQiOiIyMjY3MzQ2NSIsInB1YmxpY2F0aW9uSWQiOiIyMjAxOTQ0MiIsInNsdWciOiIyMjAxOTQ0Mi8yMjY3MzQ2NSIsInRpbGVkIjoiMCIsImxhbmd1YWdlIjoiZW4tR0IiLCJmcmVlUGFnZXMiOiIxIiwiaXNzdWVJbkxpYnJhcnkiOiJGYWxzZSIsImlzRnJlZSI6IkZhbHNlIiwiaGFzQWN0aXZlT2ZmZXIiOiJUcnVlIiwiZXhwIjoxNzg3NjQ4NTI1fQ.PP7K3pk-9qPVGttIOZ9bZxOasIAVoP4IAEiEudKmmz0/22019442/22673465/Images/tn-6.jpeg) 6 - 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11 ![12 - 13](https://content.cafeyn.co/ticket/eyJhbGciOiJIUzI1NiIsInR5cCI6IkpXVCJ9.eyJ1c2VySWQiOiI5OTk0MjQ5NyIsInByb2ZpbGVJZCI6IjEwNDU5MDMxMCIsImlzc3VlSWQiOiIyMjY3MzQ2NSIsInB1YmxpY2F0aW9uSWQiOiIyMjAxOTQ0MiIsInNsdWciOiIyMjAxOTQ0Mi8yMjY3MzQ2NSIsInRpbGVkIjoiMCIsImxhbmd1YWdlIjoiZW4tR0IiLCJmcmVlUGFnZXMiOiIxIiwiaXNzdWVJbkxpYnJhcnkiOiJGYWxzZSIsImlzRnJlZSI6IkZhbHNlIiwiaGFzQWN0aXZlT2ZmZXIiOiJUcnVlIiwiZXhwIjoxNzg3NjQ4NTI1fQ.PP7K3pk-9qPVGttIOZ9bZxOasIAVoP4IAEiEudKmmz0/22019442/22673465/Images/tn-12.jpeg) 12 - 13 ![14 - 15](https://content.cafeyn.co/ticket/eyJhbGciOiJIUzI1NiIsInR5cCI6IkpXVCJ9.eyJ1c2VySWQiOiI5OTk0MjQ5NyIsInByb2ZpbGVJZCI6IjEwNDU5MDMxMCIsImlzc3VlSWQiOiIyMjY3MzQ2NSIsInB1YmxpY2F0aW9uSWQiOiIyMjAxOTQ0MiIsInNsdWciOiIyMjAxOTQ0Mi8yMjY3MzQ2NSIsInRpbGVkIjoiMCIsImxhbmd1YWdlIjoiZW4tR0IiLCJmcmVlUGFnZXMiOiIxIiwiaXNzdWVJbkxpYnJhcnkiOiJGYWxzZSIsImlzRnJlZSI6IkZhbHNlIiwiaGFzQWN0aXZlT2ZmZXIiOiJUcnVlIiwiZXhwIjoxNzg3NjQ4NTI1fQ.PP7K3pk-9qPVGttIOZ9bZxOasIAVoP4IAEiEudKmmz0/22019442/22673465/Images/tn-14.jpeg) 14 - 15 ![16 - 17](https://content.cafeyn.co/ticket/eyJhbGciOiJIUzI1NiIsInR5cCI6IkpXVCJ9.eyJ1c2VySWQiOiI5OTk0MjQ5NyIsInByb2ZpbGVJZCI6IjEwNDU5MDMxMCIsImlzc3VlSWQiOiIyMjY3MzQ2NSIsInB1YmxpY2F0aW9uSWQiOiIyMjAxOTQ0MiIsInNsdWciOiIyMjAxOTQ0Mi8yMjY3MzQ2NSIsInRpbGVkIjoiMCIsImxhbmd1YWdlIjoiZW4tR0IiLCJmcmVlUGFnZXMiOiIxIiwiaXNzdWVJbkxpYnJhcnkiOiJGYWxzZSIsImlzRnJlZSI6IkZhbHNlIiwiaGFzQWN0aXZlT2ZmZXIiOiJUcnVlIiwiZXhwIjoxNzg3NjQ4NTI1fQ.PP7K3pk-9qPVGttIOZ9bZxOasIAVoP4IAEiEudKmmz0/22019442/22673465/Images/tn-16.jpeg) 16 - 17 ![18 - 19](https://content.cafeyn.co/ticket/eyJhbGciOiJIUzI1NiIsInR5cCI6IkpXVCJ9.eyJ1c2VySWQiOiI5OTk0MjQ5NyIsInByb2ZpbGVJZCI6IjEwNDU5MDMxMCIsImlzc3VlSWQiOiIyMjY3MzQ2NSIsInB1YmxpY2F0aW9uSWQiOiIyMjAxOTQ0MiIsInNsdWciOiIyMjAxOTQ0Mi8yMjY3MzQ2NSIsInRpbGVkIjoiMCIsImxhbmd1YWdlIjoiZW4tR0IiLCJmcmVlUGFnZXMiOiIxIiwiaXNzdWVJbkxpYnJhcnkiOiJGYWxzZSIsImlzRnJlZSI6IkZhbHNlIiwiaGFzQWN0aXZlT2ZmZXIiOiJUcnVlIiwiZXhwIjoxNzg3NjQ4NTI1fQ.PP7K3pk-9qPVGttIOZ9bZxOasIAVoP4IAEiEudKmmz0/22019442/22673465/Images/tn-18.jpeg) 18 - 19 ![20 - 21](https://content.cafeyn.co/ticket/eyJhbGciOiJIUzI1NiIsInR5cCI6IkpXVCJ9.eyJ1c2VySWQiOiI5OTk0MjQ5NyIsInByb2ZpbGVJZCI6IjEwNDU5MDMxMCIsImlzc3VlSWQiOiIyMjY3MzQ2NSIsInB1YmxpY2F0aW9uSWQiOiIyMjAxOTQ0MiIsInNsdWciOiIyMjAxOTQ0Mi8yMjY3MzQ2NSIsInRpbGVkIjoiMCIsImxhbmd1YWdlIjoiZW4tR0IiLCJmcmVlUGFnZXMiOiIxIiwiaXNzdWVJbkxpYnJhcnkiOiJGYWxzZSIsImlzRnJlZSI6IkZhbHNlIiwiaGFzQWN0aXZlT2ZmZXIiOiJUcnVlIiwiZXhwIjoxNzg3NjQ4NTI1fQ.PP7K3pk-9qPVGttIOZ9bZxOasIAVoP4IAEiEudKmmz0/22019442/22673465/Images/tn-20.jpeg) 20 - 21 ![22 - 23](https://content.cafeyn.co/ticket/eyJhbGciOiJIUzI1NiIsInR5cCI6IkpXVCJ9.eyJ1c2VySWQiOiI5OTk0MjQ5NyIsInByb2ZpbGVJZCI6IjEwNDU5MDMxMCIsImlzc3VlSWQiOiIyMjY3MzQ2NSIsInB1YmxpY2F0aW9uSWQiOiIyMjAxOTQ0MiIsInNsdWciOiIyMjAxOTQ0Mi8yMjY3MzQ2NSIsInRpbGVkIjoiMCIsImxhbmd1YWdlIjoiZW4tR0IiLCJmcmVlUGFnZXMiOiIxIiwiaXNzdWVJbkxpYnJhcnkiOiJGYWxzZSIsImlzRnJlZSI6IkZhbHNlIiwiaGFzQWN0aXZlT2ZmZXIiOiJUcnVlIiwiZXhwIjoxNzg3NjQ4NTI1fQ.PP7K3pk-9qPVGttIOZ9bZxOasIAVoP4IAEiEudKmmz0/22019442/22673465/Images/tn-22.jpeg) 22 - 23 ![24 - 25](https://content.cafeyn.co/ticket/eyJhbGciOiJIUzI1NiIsInR5cCI6IkpXVCJ9.eyJ1c2VySWQiOiI5OTk0MjQ5NyIsInByb2ZpbGVJZCI6IjEwNDU5MDMxMCIsImlzc3VlSWQiOiIyMjY3MzQ2NSIsInB1YmxpY2F0aW9uSWQiOiIyMjAxOTQ0MiIsInNsdWciOiIyMjAxOTQ0Mi8yMjY3MzQ2NSIsInRpbGVkIjoiMCIsImxhbmd1YWdlIjoiZW4tR0IiLCJmcmVlUGFnZXMiOiIxIiwiaXNzdWVJbkxpYnJhcnkiOiJGYWxzZSIsImlzRnJlZSI6IkZhbHNlIiwiaGFzQWN0aXZlT2ZmZXIiOiJUcnVlIiwiZXhwIjoxNzg3NjQ4NTI1fQ.PP7K3pk-9qPVGttIOZ9bZxOasIAVoP4IAEiEudKmmz0/22019442/22673465/Images/tn-24.jpeg) 24 - 25 ![26 - 27](https://content.cafeyn.co/ticket/eyJhbGciOiJIUzI1NiIsInR5cCI6IkpXVCJ9.eyJ1c2VySWQiOiI5OTk0MjQ5NyIsInByb2ZpbGVJZCI6IjEwNDU5MDMxMCIsImlzc3VlSWQiOiIyMjY3MzQ2NSIsInB1YmxpY2F0aW9uSWQiOiIyMjAxOTQ0MiIsInNsdWciOiIyMjAxOTQ0Mi8yMjY3MzQ2NSIsInRpbGVkIjoiMCIsImxhbmd1YWdlIjoiZW4tR0IiLCJmcmVlUGFnZXMiOiIxIiwiaXNzdWVJbkxpYnJhcnkiOiJGYWxzZSIsImlzRnJlZSI6IkZhbHNlIiwiaGFzQWN0aXZlT2ZmZXIiOiJUcnVlIiwiZXhwIjoxNzg3NjQ4NTI1fQ.PP7K3pk-9qPVGttIOZ9bZxOasIAVoP4IAEiEudKmmz0/22019442/22673465/Images/tn-26.jpeg) 26 - 27 ![28 - 29](https://content.cafeyn.co/ticket/eyJhbGciOiJIUzI1NiIsInR5cCI6IkpXVCJ9.eyJ1c2VySWQiOiI5OTk0MjQ5NyIsInByb2ZpbGVJZCI6IjEwNDU5MDMxMCIsImlzc3VlSWQiOiIyMjY3MzQ2NSIsInB1YmxpY2F0aW9uSWQiOiIyMjAxOTQ0MiIsInNsdWciOiIyMjAxOTQ0Mi8yMjY3MzQ2NSIsInRpbGVkIjoiMCIsImxhbmd1YWdlIjoiZW4tR0IiLCJmcmVlUGFnZXMiOiIxIiwiaXNzdWVJbkxpYnJhcnkiOiJGYWxzZSIsImlzRnJlZSI6IkZhbHNlIiwiaGFzQWN0aXZlT2ZmZXIiOiJUcnVlIiwiZXhwIjoxNzg3NjQ4NTI1fQ.PP7K3pk-9qPVGttIOZ9bZxOasIAVoP4IAEiEudKmmz0/22019442/22673465/Images/tn-28.jpeg) 28 - 29 ![30 - 31](https://content.cafeyn.co/ticket/eyJhbGciOiJIUzI1NiIsInR5cCI6IkpXVCJ9.eyJ1c2VySWQiOiI5OTk0MjQ5NyIsInByb2ZpbGVJZCI6IjEwNDU5MDMxMCIsImlzc3VlSWQiOiIyMjY3MzQ2NSIsInB1YmxpY2F0aW9uSWQiOiIyMjAxOTQ0MiIsInNsdWciOiIyMjAxOTQ0Mi8yMjY3MzQ2NSIsInRpbGVkIjoiMCIsImxhbmd1YWdlIjoiZW4tR0IiLCJmcmVlUGFnZXMiOiIxIiwiaXNzdWVJbkxpYnJhcnkiOiJGYWxzZSIsImlzRnJlZSI6IkZhbHNlIiwiaGFzQWN0aXZlT2ZmZXIiOiJUcnVlIiwiZXhwIjoxNzg3NjQ4NTI1fQ.PP7K3pk-9qPVGttIOZ9bZxOasIAVoP4IAEiEudKmmz0/22019442/22673465/Images/tn-30.jpeg) 30 - 31 ![32](https://content.cafeyn.co/ticket/eyJhbGciOiJIUzI1NiIsInR5cCI6IkpXVCJ9.eyJ1c2VySWQiOiI5OTk0MjQ5NyIsInByb2ZpbGVJZCI6IjEwNDU5MDMxMCIsImlzc3VlSWQiOiIyMjY3MzQ2NSIsInB1YmxpY2F0aW9uSWQiOiIyMjAxOTQ0MiIsInNsdWciOiIyMjAxOTQ0Mi8yMjY3MzQ2NSIsInRpbGVkIjoiMCIsImxhbmd1YWdlIjoiZW4tR0IiLCJmcmVlUGFnZXMiOiIxIiwiaXNzdWVJbkxpYnJhcnkiOiJGYWxzZSIsImlzRnJlZSI6IkZhbHNlIiwiaGFzQWN0aXZlT2ZmZXIiOiJUcnVlIiwiZXhwIjoxNzg3NjQ4NTI1fQ.PP7K3pk-9qPVGttIOZ9bZxOasIAVoP4IAEiEudKmmz0/22019442/22673465/Images/tn-32.jpeg) 32
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